Pressemitteilung: digital health transformation eG baut trägerübergreifende Zusammenarbeit weiter aus

Neue Aufsichtsratsmitglieder gewählt, Zusammenarbeit intensiviert und neuer Standort bezogen.

BERLIN, 10. Juni 2026 – Die digital health transformation eG (dht) richtet ihre Zusammenarbeit angesichts der aktuellen Krankenhausreform und der zunehmenden wirtschaftlichen Herausforderungen im Gesundheitswesen strategisch weiter aus. Im Rahmen der jüngsten Generalversammlung wurden neue Aufsichtsratsmitglieder gewählt, die trägerübergreifende Zusammenarbeit weiter intensiviert und der neue Standort der Genossenschaft im Berliner Ludwig-Erhard-Haus festgelegt.

Die Krankenhausreform erhöht derzeit in vielen klinischen Einrichtungen den wirtschaftlichen und strukturellen Druck deutlich. Insbesondere konfessionelle Krankenhausträger stehen vor der Herausforderung, Versorgung, Wirtschaftlichkeit und personelle Ressourcen unter veränderten Rahmenbedingungen langfristig abzusichern. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Effizienz, Prozessqualität und organisatorische Anpassungsfähigkeit.

Digitalisierung verspricht, klinische und administrative Abläufe effizienter zu gestalten, Medienbrüche zu reduzieren und vorhandene Ressourcen gezielter einzusetzen. Gleichzeitig zeigt sich in der praktischen Umsetzung vieler Krankenhäuser, dass sich die nachhaltige Integration digitaler Lösungen häufig äußerst komplex gestaltet. Unterschiedliche Systemlandschaften, hohe operative Belastungen und begrenzte Umsetzungskapazitäten erschweren vielerorts die Realisierung konkreter Effekte im klinischen Alltag. Aus diesem Grund will die dht die Zusammenarbeit ihrer Mitgliedsorganisationen künftig intensiver und agiler gestalten. Im Mittelpunkt stehen dabei Projekte mit klarer Zielsetzung auf tatsächliche und messbare positive Effekte auf Prozess- und Ressourceneffizienz.

Begleitet wird dies auch durch personelle Veränderungen innerhalb der Genossenschaft. In den Aufsichtsrat gewählt wurden Christian Kuhl als Vertreter der Ordenskliniken München-Passau sowie Jan-Philip Kasch als Vertreter der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe. Sie ersetzen Markus Morell und Dr. Jörg Kösters nach deren Ausscheiden aus den jeweiligen Geschäftsführungen. Aufsichtsrat, Vorstand und Mitglieder dankten beiden bisherigen Aufsichtsratsmitgliedern für ihre langjährige Mitwirkung und ihren Beitrag zur Entwicklung der Genossenschaft. Gleichzeitig wurde die weitere Zusammenarbeit mit Vorstand Jared Sebhatu verlängert. Damit setzt die Genossenschaft sowohl auf personelle Kontinuität als auch auf neue Impulse bei der Weiterentwicklung ihrer trägerübergreifenden Aktivitäten.

Mit dem beschlossenen Umzug in das Ludwig-Erhard-Haus in Berlin erweitert die dht zudem ihre organisatorische Präsenz. Der neue Standort soll künftig als zentraler Anlaufpunkt für Mitglieder, Partner und gemeinsame Initiativen im Herzen Berlins dienen.

„Die aktuellen Veränderungen im Krankenhaussektor machen deutlich, dass viele Herausforderungen künftig stärker gemeinsam bearbeitet werden müssen. Wir wollen diesen Austausch weiter intensivieren und konsequent an konkreten Synergien und messbaren Verbesserungen im klinischen Alltag ausrichten. Hier liegt die große Chance der Genossenschaft, gerade in herausfordernden Zeiten einen praktischen Beitrag für ihre Mitgliedseinrichtungen zu leisten“, erklärt Alexander Funk, Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken und Vorsitzender des Aufsichtsrats der dht.

Über digital health transformation eG (dht)

Die dht ist ein Zusammenschluss von Krankenhäusern und Krankenhausgruppen, die die Herausforderung der Digitalisierung des Gesundheitswesens gemeinsam meistern wollen. Ziel ist es, digitale Synergien in den Infrastrukturen, Prozessen und Services zu erkennen und gemeinschaftlich umzusetzen.